Brieftauben mit seltenen Farben
  • Farbige Brieftauben vom Niederrhein

Ich...

                                        

... heiße Rainer Krebs,

wohne und arbeite in dem schönen alten Städtchen Rees am Rhein.

Geboren wurde ich 1962 in dem Dorf Bislich, etwa 15km von hier stromaufwärts.

 Also ein Niederrheiner!

 

 

Infiziert mit dem "Taubenvirus" wurde ich schon im Kleinkindalter durch meinen Vater, der Brieftauben züchtete.

Doch als ich mit 14 Jahren meinen ersten Schlag baute, schaute mein Vater etwas skeptisch, denn ich wollte keine von seinen Tieren haben, sondern holte mir von überall her "bunte Briver".

Seine Worte waren damals nur: "Watt will`se denn mit dem Schrott?"

Trotz seiner Äußerung züchtete ich später Brieftauben und reiste mit ihnen auch recht erfolgreich. 

Aber immer noch blieb meine Vorliebe für die ausgefallenen Farben, was sich in Schimmeln, Schecken und Roten wiederspiegelte.

Zur Wehrdienstzeit hielt ich selbst keine Tauben mehr und schaute ab und an beim Vater rein.

Später reiste ich noch zwei Jahre mit Weibchen.

Danach hörte ich dann ganz mit den Tauben auf, da es mir auf Dauer zu zeitintensiv wurde.

 

   

 

Aber wie es so ist, wenn man einmal "infiziert" ist:

 Einige Jahre später hatte Vater mehrere nicht zurückgeforderte Zuflieger. Darunter ein schöner schwarzer Vogel und ein rotfahles Weibchen.

Mit den Worten : " Die tu ma in meinen alten Schlach. Ma kucken wat da raus fällt", hatte ich den Virus selbst wieder zum Ausbruch gebracht.

Seit diesem Tag hielt ich wieder Brieftauben, wohl nicht zum Reisen, aber zur Zucht von ausgefallenen, sprich seltenen Farben.

Später lernte ich noch andere Züchter kennen, die diesen Tick mit mir teilten und tauschten Tauben und Erfahrungen aus.

 1994 zog ich mit meiner Familie in die älteste Stadt am Niederrhein, nach Rees. Hier baute ich mir in unserem Garten eine kleine Schlaganlage mit Volieren, die optimal auf die Bedürfnisse der Zucht meiner Tauben abgestimmt ist.

 

Schlaganlage bis 1994

Schlaganlage seit 1994...